Main menu:

Archiv

Arbeiten muss jeder!

In diesem Lande will niemand ernsthaft Bedürftigen ein menschenwürdiges Leben verwehren. Wer nicht arbeiten kann, um seinen
Lebensunterhalt selber zu verdienen, der braucht natürlich die Unterstützung der Gesellschaft. Die Frage ist allerdings, wer
wirklich der Hilfe bedarf und wer nicht. Hier scheiden sich die Geister und so verstehe ich auch das Bibelzitat: Wer nicht arbeiten
will, der wird auch nichts zu essen haben. So steht es im Kontext der Warnung vor dem Müßiggang. Eine banale Wahrheit, die mancher zu
vergessen scheint und sich in krude Traumwelten flüchtet. Keiner hat das Recht, sich auf Kosten anderer zu ernähren, sofern er für sich
selber sorgen könnte. Arbeit ist so gesehen, außer im Schlaraffenland, immer mindestens der Zwang für sich selber und
seinem Lebensunterhalt zu sorgen oder darüber hinaus Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Das hat nichts mit Kapitalismus,
Obrigkeit oder Unterschicht zu tun. Nicht einmal mit Ausbeutung. Es ist egal wo man arbeitet, ob es als Kloputzer ist oder Nähmaschinen zusammenbauen.
Es ist das Leben.Und es muss gemacht werden. Die ganze Kontext des Zitates lautet nämlich:
2. THESSALONICHER 3.10 Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. 3.11 Denn
wir hören, daß einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. 3.12 Solchen aber gebieten
wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, daß sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen. 3.13 Ihr aber, liebe
Brüder, laßt’s euch nicht verdrießen, Gutes zu tun.